| Akronym | BACRNAs |
| Projektkurzfassung | Im Zentrum des Projektes stehen nicht-kodierende RNA-Moleküle (ncRNAs), die in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der Forschung gerückt sind. Die bislang als "Müll" bezeichneten Sequenzen im Erbmaterial von allen Organismen spielen eine entscheidende Rolle in der Regulation von verschiedensten Prozessen in tierischen und pflanzlichen Zellen sowie Zellen von Pilzen und Metazoen. Viele dieser ncRNAs spielen eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle von Regulationsprozessen, so auch bei der Kontrolle der Virulenz von Bakterien.
Das BACRNAs Team setzt sich zum einen zum Ziel, neue ncRNAs in krankheitserregenden Bakterien, wie Pseudomonas, Salmonella, Listeria oder Staphylococcus, zu identifizieren, die für die Virulenz dieser Organismen verantwortlich sind. Zum andern wird untersucht, wie und wo diese ncRNAs wirken und ob Interaktionen mit anderen Molekülen der Bakterienzelle mögliche Angriffsziele für neue Medikamente bieten können.
Die hervorragende multidisziplinäre Expertise aller Projektgruppen von BACRNAs auf den Gebieten der mikrobiellen Pathogenizität, RNA-Biologie, Biochemie und computerunterstützter Biologie ist ein entscheidender Faktor, dem Ziel, zu verstehen wie Bakterien ihre Virulenz regulieren, ein wesentliches Stück näher zu kommen. Die neu gewonnen Erkenntnisse werden unverzichtbar sein für neue therapeutische Ansätze im Kampf gegen bakterielle Erkrankungen.
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| Antragstellerin | Universität Wien, Österreich |
| Koordinatorin | Prof. Renée Schroeder, Department für Biochemie |
| Anzahl Partner | 8 Institutionen mit 12 Partnern aus Frankreich, Israel, Österreich und Schweden |
| Aufgaben punkt• | Erstellung des Antragskonzeptes, Verfassen der argumentativen, organisatorischen, administrativen und budgetären Aspekte des Projektes, Projektkoordination, -organisation und -kommunikation mit allen beteiligten Institutionen und Partnern. |
| Status | Gefördert; LSHG-CT-2005-018618 |
| Website |
www.projects.mfpl.ac.at/bacrnas |
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