Non-coding RNA in bacterial pathogenicity

AkronymBACRNAs
VertragLSHG-CT-2005-018618
Projektkurzfassung

Im Zentrum des Projektes stehen nicht-kodierende RNA Moleküle (ncRNAs), die in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt der Forschung gerückt sind. Die bislang als "Müll" bezeichneten Sequenzen im Erbmaterial von allen Organismen spielen eine entscheidende Rolle in der Regulation von verschiedensten Prozessen in tierischen und pflanzlichen Zellen sowie Zellen von Pilzen und Metazoen. Viele dieser ncRNAs spielen eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle von Regulationsprozessen, so auch bei der Kontrolle der Virulenz von Bakterien. Das BACRNAs Team setzt sich zum einen zum Ziel, neue ncRNAs in krankheitserregenden Bakterien, wie Pseudomonas, Salmonella, Listeria oder Staphylococcus, zu identifizieren, die für die Virulenz dieser Organismen verantwortlich sind. Zum andern wird untersucht, wie und wo diese ncRNAs wirken und ob Interaktionen mit anderen Molekülen der Bakterienzelle mögliche Angriffsziele für neue Medikamente bieten können.

Die hervorragende multidisziplinäre Expertise aller Projektgruppen von BACRNAs auf den Gebieten der mikrobiellen Pathogenizität, RNA Biologie, Biochemie und computerunterstützter Biologie ist ein entscheidender Faktor, dem Ziel, wie Bakterien ihre Virulenz regulieren, ein wesentliches Stück näher zu kommen. Die neu gewonnen Erkenntnisse werden unverzichtbar sein für neue therapeutische Ansätze im Kampf gegen bakterielle Erkrankungen.

Koordinierende InstitutionUniversität Wien, Österreich
KoordinatorinProf. Renée Schroeder, Department für Biochemie
Anzahl Partner8 Institutionen mit 12 Partnern aus Frankreich, Israel, Österreich und Schweden
Aufgaben punkt•• Vertragsverhandlungen für das Konsortium "BACRNAs" mit der Vertreterin der Europäischen Gemeinschaft
• Konsortialvertragsentwurf und -verhandlungen mit allen Vertragspartnern
• Administratives Management des Projektes
Projektstart1. Februar 2006
Projektende31. Januar 2009
Websitewww.projects.mfpl.ac.at/bacrnas
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