Jak-Stat Signalling: From Basics to Disease

AkronymSFB-JakStat
Projektkurzfassung

Jaks (Janus Kinasen) und Stats (‚signal transducers and activators of transcription') bilden einen einzigartigen, schnellen Übertragungsweg für Signale von Rezeptoren an der Zelloberfläche zu Zielgenen. Der Jak-Stat-Signalweg trägt auf vielfältige Weise zur Integrität des Organismus bei. Eine Störung dieser Signalketten in Säugerorganismen, einschließlich dem Menschen, verursacht Krankheit(en). Die vorliegende SFB-JakStat Initiative konzentriert vorhandene Forschungsressourcen und bildet Europas größten Jak-Stat-Forschungsschwerpunkt. Dieses einmalige Netzwerk von neun synergistisch zusammenwirkenden Grundlagenforschungs-orientierten Gruppen umfasst drei Wiener Universitäten, das Institut für Molekulare Pathologie und das Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung. SFB-JakStat wird die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Wien deutlich steigern.

SFB-JakStat gliedert sich in einen Führungs- und vier wissenschaftliche Aufgabenbereiche. Die Fragestellungen der vier wissenschaftlichen Aufgabenbereiche konzentrieren sich auf die Rolle von Jaks und/oder Stats in zwei wichtigen Krankheitskategorien - Infektion/Entzündung und Krebs. Die zusammenwirkenden Arbeiten in den Aufgabenbereichen ‚Jak-Stat in Entzündung und Immunantworten', ‚Jak-Stat in Hämatopoiese und Leukämie-Entstehung', ‚Jak-Stat in Karzinomen' (v.a. in Leberkrebs) und ‚Jak-Stat in neuen Wirkungsmechanismen' werden bedeutende Beiträge zur Klärung der Signalwege, die Infektion, Entzündung und Krebs verbinden, leisten.

Eine essentielle Grundlage des SFB-JakStat bildet eine Technologie-Plattform, die aus den vier Untereinheiten ‚Genetisch modifizierte Mäuse' (Österreichisches Zentrum für Biomodelle und Transgenetik), ‚Hochentwickelte Zellkultur-Modelle', ‚Molekulare Jak-Stat-Werkzeuge' und ‚Jak-Stat Expressionsprofile/Bioinformatik' besteht.

AntragstellerinVeterinärmedizinische Universität Wien, Österreich
KoordinatorProf. Mathias Müller, Veterinärmedizinische Universität Wien
Anzahl Partner5 Institutionen mit 9 wissenschaftlichen Partnern aus Wien, Österreich Institute für Molekulare Pathologie - IMP, Österreich
Ludwig Boltzmann Institut, Krebsforschung, Österreich
Medizinische Universität Wien, Österreich
Universität Wien, Österreich
Veterinärmedizinische Universität Wien, Österreich
Aufgaben punkt•Erstellung des Antragskonzeptes, Verfassen der argumentativen, organisatorischen, administrativen und budgetären Aspekte des Projektes, Projektkoordination, -organisation und -kommunikation mit allen beteiligten Institutionen und Partnern.
Statusgefördert
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